Prüfungszeit

Ich weiß noch wie das letztes Jahr war.
Ich hasse diese Zeit der Leistungsnachweise und Wissensüberprüfung. Können die nicht mal was abfragen, was ich wirklich weiß? Jetzt muss ich mir wieder Sachen ins Gehirn quetschen die ich gar nicht wissen will und danach sowieso wieder vergesse.
Gut, mit meinem Referat am Mittwoch über Surrealismus habe ich mich jetzt weitestgehend auseinandersetzt und werde da wohl auch was behalten, aber das ist ja auch noch interessant. Oh je...
Und dann ist es ja auch so, dass ich momentan viel lieber in der Uni bin, als zu Hause. Ich muss da endlich mal mit ihr darüber reden. So kann es nicht weiter gehen. Und wenn die Lösung eine neue Wohnung bedeutet, dann ist es eben so. Aber so geht es nicht, das macht mir über die Dauer kaputt.
My home is my castle. So sollte es sein. Aber manchmal denke ich nicht, dass ich Zuhause bin, sondern in einem Schweinestall und ich habe auch keine Lust jedes Mal den Würgereiz zu unterdrücken, wenn ich ins Waschbecken schaue bzw. ins Bad allgemein. Ordnung und Sauberkeit gehören nun mal dazu. Kann sein, dass ich das etwas anders bin, aber es ist nur mal so und ich möchte auch nicht darauf verzichten. Basta!

Eine andere Sache die mich momentan zum kochen bringt:
Henry ist immer noch beim Tierschutz. Ich mag diesen Hund, versteht mich nicht falsch. Aber er sollte schon kurz nach Neujahr abgeholt werden. Heute haben wir den 21.1. (oh bald kommt das Geld - yhippie). Am vergangenen Donnerstag war der Mann von der Mutter von dem Typen da, dem Henry gehört. Mit seiner Mutter. Oh!!!! Die kommen den besuchen!!!! Und gehen nicht mal mit dem Gassi. Ich habe nun zur Zeit auch mehr in der Uni zu tun, so dass ich nun auch nicht mehr so viel Zeit habe, mit Henry Gassi zu gehen. Also war Henry ewig nicht Gassi, da ihn sonst keiner mit nimmt. Er würde so sehr ziehen. Macht er gar nicht. Mhmm. Und dann....oh man....ich hasse diese Menschen und hoffe, dass sie ihn nicht wieder bekommen, lieber suche ich persönlich für Henry ein neues Zuhause. Ich sollte Henry einsperren, das habe ich gemacht und als ich wieder vorne zu den anderen gehe, pflaumt der Mann der Mutter von diesem Typen mich an, was das denn soll und das ich ihm das hätte sagen sollen. Was dachte der denn, wo ich mit Henry hin gehe? Öhm. Ich kam mir davor, als wäre ich irgendwie die Angestellte einer Tierpension. Er sagte noch: Wie lange bleibt er denn jetzt dahinten? Vergessen sie ihn bloß nicht!
Ja und nu kommt’s, warum er noch nicht mit genommen wurde. Der Mann, dem Henry gehört sitzt gerade hinter schwedischen Gardinen, und diese Woche wird per Gericht entschieden, ob er in den offenen Vollzug kommt oder nicht. Und damit fällt sich auch die Entscheidung für Henry. Ich weiß, dass Stafford seit 2008 schwer z.b. in Sachsen Anhalt zu vermitteln sind. Aber erst am Donnerstag hat der Tierschutz die Stafford Hündin nach Leipzig vermittelt (Ich bin schuld.) Es geht also. Da sehe ich das Vorschieben dieser Tatsache doch etwas feige. Obwohl sie ja beim Tierschutz eher nicht so sind und die Tiere nicht so gerne hergeben (jeden falls bei den Katzen). Klar - ist ja ihre Daseinsberechtigung, aber ich finde jedes Tier hat ein Recht auf sein eigenes gemütliches Zuhause.

Nun gut. Ich arbeite jetzt an meinem Referat weiter, ich muss es noch kürzen. Oh man man man. Wenn die nächsten drei Wochen vorbei sind, mache ich drei Kreuze und schlafe erst mal so richtig lange aus.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.
Have a nice day,
Madeleine & die vier Prinzessinnen

21.1.08 18:48

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